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Hier bekommst du anhand von Fotos und Plänen einen ersten Einblick in die Räumlichkeiten der Textilfabrik.
Fotos und Pläne
Über die Wohn | Events in den Sommermonaten 2025 in der Textilfabrik erfährst du hier mehr.
Wohn | Events
Dich interessieren alternative Wohnformen? Dann beteilige dich an der Wohnbauforschung und fülle den Fragebogen aus.
Fragebogen
Häufig gestellte Fragen und Informationen findest du hier.
FAQ
Wohn | Events
Veranstaltungsreihe zum Wohnen in der Textilfabrik
Die Veranstaltungen finden an vier Samstagen in den Sommermonaten 2025 statt. Dabei hat man die Möglichkeit, die Räumlichkeiten und die Umgebung besser kennenzulernen. Zudem dienen die Events auch dazu mit anderen Menschen, die sich für das Thema Wohnen interessieren, in Austausch zu kommen. Wer weiß, vielleicht finden sich ja zukünftige Nachbar:innen.
Bei den Veranstaltungen wird viel geboten: Es gibt gemütliche sowie aktive Ecken für Jung und Alt. Bring also gern Kids und Großeltern mit. Die Veranstaltungen bieten Platz für gemütliches Plaudern und intensives Arbeiten sowie Vernetzen. Jedes Event beinhaltet auch Input, der unser aller Wissen um Wohnen (in ländlichen Räumen), Baugruppen, Leerstand, Textilgeschichte, gemeinschaftliches Agieren usw. bereichert.
Bei Kreativworkshops, bist du eingeladen, mit deinen Händen zu arbeiten und die spannenden Details der ehemaligen Strickwarenfabrik zu entdecken. Dabei entstehen auch Erinnerungen an die Textilfabrik und vielleicht deinen zukünftigen Wohnort. Die Erinnerungen kannst du gerne mitnehmen.
Die Veranstaltungsreihe endet mit einer Ausstellungseröffnung mit Feier am 30. August 2025, bei der die Ergebnisse des Projekts präsentiert werden. In der Ausstellung “knitting the factory dreams” des Kollektivs living rooms wird die künstlerische Auseinandersetzung mit Themen rund um Wohnen, Leerstand und Gemeinschaft gezeigt.
Mehr Infos zum Projekt findest du in den FAQs.
Bitte schick uns auch gern weitere Fragen via Mail: info@dietextilfabrik.at
Wichtig: Bitte melde dich bei Interesse an, da wir für eine angenehme Atmosphäre mit Verpflegung sorgen möchten.
Die Textilfabrik in Hirschbach, ursprünglich eine Strickwarenfabrik für Handschuhe und Strümpfe, wurde in der zweiten Hälfte des 19 Jh. errichtet, vor dem 1. Weltkrieg aufgestockt und in der Anfangsphase als Genossenschaftsgebäude für Heimweber:innen genutzt. Das Gebäude sollte für Stabilität im konkurrierenden Business der Heimweberei, die im Waldviertel sehr verbreitet war, sorgen. Trotz aller Bemühungen blieb die Konkurrenz groß, die Wirren der Geschichte zu nahe und die ausbeuterische Dynamik rund um die Textilverarbeitung untragbar. Dennoch wurde beim Hauptgebäude sowie Zu- und Anbau an der Bausubstanz sowie der Ausführung nicht gespart. Mitunter ein Grund, weshalb sich das Gebäude nach über 150 Jahren und zahlreichen Besitzer:innenwechsel in einem passablen Zustand befindet. Interessanter Aspekt des 1.000m² Innenraums samt Produktionsräumen, Wohnräumen, Stall und Scheunen sowie der 1.500m² großen Innenhöfe, ist das hybride Zusammenspiel des Gebäudeensembles. Immerhin beherbergte der Bau neben der Produktionsstätte auch Wohnraum und eine selbstversorgende Landwirtschaft. In den letzten Tagen der Strickwarenfabrik, bevor sie am 23.09.1966 ihre Pforten schloss, wurden Socken und Handschuhe für das österreichische Heer produziert.
Hier findest du Fotos und Pläne.
Hirschbach liegt im nördlichen Waldviertel und ist mit der Franz-Josefs-Bahn sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Hirschbach selbst gehört zum Bezirk Gmünd und hat sich über die letzten Jahrzehnte als Kulturgemeinde profiliert. So steht in Hirschbach die Kulturwerkstatt mit einem vielfältigen und gut besuchten Programm.
Von Wien nach Hirschbach: 2h mit der Franz-Josefs-Bahn
Von Gmünd nach Hirschbach: 10 min. mit der Franz-Josefs-Bahn
Von Prag nach Hirschbach: 3h 8 min. mit der Franz-Josefs-Bahn
Von Krems nach Hirschbach: 1h mit dem Auto
Anfahrt
Hirschbach ist eine Kleinstgemeinde mit ca. 580 Einwohner:innen. Von Natur, kleinen Waldstücken und Teichen umgeben, bietet der Ort vielfältigen Raum für Entschleunigung, Ruhe und Erholung. Die Dorfgemeinschaft hat einen guten Bezug zur Textilfabrik, ist bei zahlreichen Events stets anwesend und wird auch aktiv in das Veranstaltungsprogramm miteinbezogen. Somit besteht ein sehr gutes Verhältnis zu Mensch und Ort. Dieses gilt es auch in Zukunft weiterzuführen.
Zur aktiven Erholung bietet Hirschbach eine neu angelegte Sportzone samt Fußball-, Tennis- und Beachvolleyballplatz sowie einen Naturbadeteich. Ein gut ausgestatteter Nahversorger, der mit viel Liebe familiär geführt wird, bietet nicht nur einen Ort für lokale Einkäufe, sondern auch einen herzlichen Plausch zum Dorfgeschehen.
https://www.hirschbach.gv.at/
Die Textilfabrik wurde von einem Architektenpaar, das im Waldviertel sowie in Wien ansässig ist, im Jahr 2021 erworben. Der Kauf durch Barbara Calas-Reiberger und David Calas hat das Gebäude vor einem weiteren Verfall oder gar Abriss geschützt. Seit 2021 wurden Instandhaltungsarbeiten, Räumungsarbeiten sowie Bauteilsicherungen vorgenommen. Zusätzlich wurde die Textilfabrik für Zwischennutzungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Maschinenraum wurde gearbeitet, geworkshopt, getanzt und ausgestellt.
Zusätzlich können die Räumlichkeiten der Textilfabrik für Veranstaltungen gemietet werden. Hierfür benutzen wir die Plattform deilma.
In einer Baugruppe schließen sich Menschen zusammen, die ihren individuellen Wohnraum und das umgebende Wohnumfeld gemeinsam mit anderen schaffen und gestalten wollen. Vielen geht es dabei um das Leben in einer aktiven Nachbarschaft, in einer Gemeinschaft im Unterschied zum anonymen Wohnen in Standardwohnungen oder Häusern. Eine Baugruppe plant und baut gemeinsam ihr Haus um – oft mit bestimmten Schwerpunkten. Manche legen besonderen Wert auf nachhaltiges Bauen, andere auf flexible Wohnformen, wieder andere auf die Förderung der Gemeinschaft oder auf die gemeinschaftliche Nutzung von Ressourcen – und viele auf alles zusammen.
Die Textilfabrik bietet aufgrund der großzügigen baulichen Struktur sowie den charmanten Innenhöfen einen idealen Raum, um Wohnen in verschiedenen Formen zu zelebrieren. Ob Cluster-Wohnen, eigene Wohneinheit mit Gartenzugang oder Wohngemeinschaft, die Textilfabrik spielt alle Stücke mit.
Das gemeinsame Wohnen kann Kosten und Ressourcen sparen. Dies hängt klarerweise von der Anzahl und der Raumbedürfnisse ab, soll jedoch als Prämisse für das gemeinschaftliche Wohnprojekt gelten. Wir laden insbesondere junge sowie jung gebliebene Menschen, die einen festen Hauptwohnsitz suchen, ein am Gründungsprozess der Baugruppe teilzunehmen.
In den Sommermonaten 2025 bieten wir Austauschformate in Form von Wohn- und Kennenlernevents direkt in der Textilfabrik an. Somit lernst du andere interessierte Menschen sowie die Textilfabrik als Gebäude näher kennen. Wir sorgen für eine wohlige Atmosphäre sowie eine kleine Verpflegung.
Hier kannst du die Termine einsehen und dich direkt anmelden.
Die Textilfabrik wurde in den letzten 3 Jahren Schauplatz von zahlreichen Zwischennutzungen in Form von Workshops, Ausstellungen, Vorträgen und künstlerischen Interventionen. Besonders hervorzuheben sind die Eröffnung des Wald4Festivals, Arts of Change, Tag der offenen Ateliers, die Kooperation mit living rooms, die Kooperation mit der Universität Wien - Institut für Raumforschung und Raumordnung, dem Umweltbundesamt, sowie ORTE - Architekturnetzwerk Niederösterreich.
Hier kannst du alle Eventformate für den Sommer einsehen. Bitte beachte, dass für die Eventformate eine Anmeldung erwünscht ist. Bitte gib uns früh genug Bescheid.
Die Finanzierung von Wohnraum ist ein wichtiges, aber auch heikles Thema. Deshalb setzen wir auf Alternativfinanzierung sowie die Einbindung von Expert:innen. Im Rahmen der Wohn- und Kennenlernevents wird uns Christoph Kirchberger vom Wohnstrudel, einem gemeinnützigen Baugruppen Wohnprojekt in NÖ/Schönau, unterstützen. Er wird beim Kick-off der Wohn- und Kennenlernevents einen Impulsvortag zu seiner Erfahrung im Wohnstrudel und Alternativfinanzierung von gemeinschaftlichen Wohnprojekten liefern. In weiterer Folge wird Christoph uns auch unterstützend begleiten.
Generell lehnt sich die Textilfabrik an das HabiTAT Finanzierungsmodell an.
Ziel der Wohn- und Kennenlernevents ist einen angenehmen Raum des Austausches zu bieten und offen über Wohnwünsche zu sprechen. Neben den interaktiven Formaten runden künstlerische Rahmenaktivitäten, die sich mit den Themen Wohnen, Wohnumgebung sowie Wohnwünsche beschäftigen, die Events ab.
Zusätzlich werden zu den Events punktuell Expert:innen eingeladen, die Erfahrungen zum Thema gemeinschaftlichen Wohnen, Textiles Erbe sowie Alternativfinanzierung mit uns teilen.
Hier geht es zu den Events und Anmeldungen.
Während den Wohn- und Kennenlernevents werden Foto- und Videoaufnahmen erstellt und gegebenenfalls auf sozialen Medien geteilt. Bitte gib uns vorab Bescheid, sollte dies unerwünscht sein.
Die Textilfabrik kann während den Events besucht und besichtigt werden. Bitte um Anmeldung über die Eventseite. Sollte vertieftes und ernst gemeintes Interesse deinerseits bestehen, können wir auch gezielt einen individuellen Besichtigungs- und Austauschtermin vereinbaren. Bitte dazu ein Mail an info@dietextilfabrik.at schicken.
In der ersten Phase gibt es über den Sommer 2025 verteilt Wohn- und Kennenlernevents. Hier die Liste der angebotenen Eventformate mit der Bitte um Anmeldung. Mit dem Abschluss der Eventformate wird mit einer Kleingruppe, die konkret in der Textilfabrik wohnen möchte, vertiefend an einer Umsetzung der Wohnvision gearbeitet. Dabei werden planerische, baurechtliche, rechtliche Themen sowie die Finanzierbarkeit des gemeinschaftlichen Wohnprojekts ausgelotet.
Als Team haben wir die Kompetenzen, das Projekt in die Realisierungsphase zu führen und dich/euch dabei zu unterstützen.
Deine eingegebenen Daten werden ausschließlich für die Organisation der Wohn- und Kennenlernevents sowie mit den damit zusammenhängenden Informationsaussendungen genutzt und nicht an Dritte weitergegeben. Wir halten uns an die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und speichern nur die notwendigen Informationen bzw. jene Daten, die du aktiv eingegeben hast. Du kannst jederzeit Auskunft über deine gespeicherten Daten erhalten oder deren Löschung beantragen.
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Dich interessieren alternative Wohnformen? Dann beteilige dich an der Wohnbauforschung und fülle den Fragebogen aus.
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Veranstaltungsreihe zum Wohnen in der Textilfabrik
Die Veranstaltungen finden an vier Samstagen in den Sommermonaten 2025 statt. Dabei hat man die Möglichkeit, die Räumlichkeiten und die Umgebung besser kennenzulernen. Zudem dienen die Events auch dazu mit anderen Menschen, die sich für das Thema Wohnen interessieren, in Austausch zu kommen. Wer weiß, vielleicht finden sich ja zukünftige Nachbar:innen.
Bei den Veranstaltungen wird viel geboten: Es gibt gemütliche sowie aktive Ecken für Jung und Alt. Bring also gern Kids und Großeltern mit. Die Veranstaltungen bieten Platz für gemütliches Plaudern und intensives Arbeiten sowie Vernetzen. Jedes Event beinhaltet auch Input, der unser aller Wissen um Wohnen (in ländlichen Räumen), Baugruppen, Leerstand, Textilgeschichte, gemeinschaftliches Agieren usw. bereichert.
Bei Kreativworkshops, bist du eingeladen, mit deinen Händen zu arbeiten und die spannenden Details der ehemaligen Strickwarenfabrik zu entdecken. Dabei entstehen auch Erinnerungen an die Textilfabrik und vielleicht deinen zukünftigen Wohnort. Die Erinnerungen kannst du gerne mitnehmen.
Die Veranstaltungsreihe endet mit einer Ausstellungseröffnung mit Feier am 30. August 2025, bei der die Ergebnisse des Projekts präsentiert werden. In der Ausstellung “knitting the factory dreams” des Kollektivs living rooms wird die künstlerische Auseinandersetzung mit Themen rund um Wohnen, Leerstand und Gemeinschaft gezeigt.
Mehr Infos zum Projekt findest du in den FAQs.
Bitte schick uns auch gern weitere Fragen via Mail: info@dietextilfabrik.at
Wichtig: Bitte melde dich bei Interesse an, da wir für eine angenehme Atmosphäre mit Verpflegung sorgen möchten.
Die Textilfabrik in Hirschbach, ursprünglich eine Strickwarenfabrik für Handschuhe und Strümpfe, wurde in der zweiten Hälfte des 19 Jh. errichtet, vor dem 1. Weltkrieg aufgestockt und in der Anfangsphase als Genossenschaftsgebäude für Heimweber:innen genutzt. Das Gebäude sollte für Stabilität im konkurrierenden Business der Heimweberei, die im Waldviertel sehr verbreitet war, sorgen. Trotz aller Bemühungen blieb die Konkurrenz groß, die Wirren der Geschichte zu nahe und die ausbeuterische Dynamik rund um die Textilverarbeitung untragbar. Dennoch wurde beim Hauptgebäude sowie Zu- und Anbau an der Bausubstanz sowie der Ausführung nicht gespart. Mitunter ein Grund, weshalb sich das Gebäude nach über 150 Jahren und zahlreichen Besitzer:innenwechsel in einem passablen Zustand befindet. Interessanter Aspekt des 1.000m² Innenraums samt Produktionsräumen, Wohnräumen, Stall und Scheunen sowie der 1.500m² großen Innenhöfe, ist das hybride Zusammenspiel des Gebäudeensembles. Immerhin beherbergte der Bau neben der Produktionsstätte auch Wohnraum und eine selbstversorgende Landwirtschaft. In den letzten Tagen der Strickwarenfabrik, bevor sie am 23.09.1966 ihre Pforten schloss, wurden Socken und Handschuhe für das österreichische Heer produziert.
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Hirschbach liegt im nördlichen Waldviertel und ist mit der Franz-Josefs-Bahn sehr gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Hirschbach selbst gehört zum Bezirk Gmünd und hat sich über die letzten Jahrzehnte als Kulturgemeinde profiliert. So steht in Hirschbach die Kulturwerkstatt mit einem vielfältigen und gut besuchten Programm.
Von Wien nach Hirschbach: 2h mit der Franz-Josefs-Bahn
Von Gmünd nach Hirschbach: 10 min. mit der Franz-Josefs-Bahn
Von Prag nach Hirschbach: 3h 8 min. mit der Franz-Josefs-Bahn
Von Krems nach Hirschbach: 1h mit dem Auto
Anfahrt
Hirschbach ist eine Kleinstgemeinde mit ca. 580 Einwohner:innen. Von Natur, kleinen Waldstücken und Teichen umgeben, bietet der Ort vielfältigen Raum für Entschleunigung, Ruhe und Erholung. Die Dorfgemeinschaft hat einen guten Bezug zur Textilfabrik, ist bei zahlreichen Events stets anwesend und wird auch aktiv in das Veranstaltungsprogramm miteinbezogen. Somit besteht ein sehr gutes Verhältnis zu Mensch und Ort. Dieses gilt es auch in Zukunft weiterzuführen.
Zur aktiven Erholung bietet Hirschbach eine neu angelegte Sportzone samt Fußball-, Tennis- und Beachvolleyballplatz sowie einen Naturbadeteich. Ein gut ausgestatteter Nahversorger, der mit viel Liebe familiär geführt wird, bietet nicht nur einen Ort für lokale Einkäufe, sondern auch einen herzlichen Plausch zum Dorfgeschehen.
https://www.hirschbach.gv.at/
Die Textilfabrik wurde von einem Architektenpaar, das im Waldviertel sowie in Wien ansässig ist, im Jahr 2021 erworben. Der Kauf durch Barbara Calas-Reiberger und David Calas hat das Gebäude vor einem weiteren Verfall oder gar Abriss geschützt. Seit 2021 wurden Instandhaltungsarbeiten, Räumungsarbeiten sowie Bauteilsicherungen vorgenommen. Zusätzlich wurde die Textilfabrik für Zwischennutzungen der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Im Maschinenraum wurde gearbeitet, geworkshopt, getanzt und ausgestellt.
Zusätzlich können die Räumlichkeiten der Textilfabrik für Veranstaltungen gemietet werden. Hierfür benutzen wir die Plattform deilma.
In einer Baugruppe schließen sich Menschen zusammen, die ihren individuellen Wohnraum und das umgebende Wohnumfeld gemeinsam mit anderen schaffen und gestalten wollen. Vielen geht es dabei um das Leben in einer aktiven Nachbarschaft, in einer Gemeinschaft im Unterschied zum anonymen Wohnen in Standardwohnungen oder Häusern. Eine Baugruppe plant und baut gemeinsam ihr Haus um – oft mit bestimmten Schwerpunkten. Manche legen besonderen Wert auf nachhaltiges Bauen, andere auf flexible Wohnformen, wieder andere auf die Förderung der Gemeinschaft oder auf die gemeinschaftliche Nutzung von Ressourcen – und viele auf alles zusammen.
Die Textilfabrik bietet aufgrund der großzügigen baulichen Struktur sowie den charmanten Innenhöfen einen idealen Raum, um Wohnen in verschiedenen Formen zu zelebrieren. Ob Cluster-Wohnen, eigene Wohneinheit mit Gartenzugang oder Wohngemeinschaft, die Textilfabrik spielt alle Stücke mit.
Das gemeinsame Wohnen kann Kosten und Ressourcen sparen. Dies hängt klarerweise von der Anzahl und der Raumbedürfnisse ab, soll jedoch als Prämisse für das gemeinschaftliche Wohnprojekt gelten. Wir laden insbesondere junge sowie jung gebliebene Menschen, die einen festen Hauptwohnsitz suchen, ein am Gründungsprozess der Baugruppe teilzunehmen.
In den Sommermonaten 2025 bieten wir Austauschformate in Form von Wohn- und Kennenlernevents direkt in der Textilfabrik an. Somit lernst du andere interessierte Menschen sowie die Textilfabrik als Gebäude näher kennen. Wir sorgen für eine wohlige Atmosphäre sowie eine kleine Verpflegung.
Hier kannst du die Termine einsehen und dich direkt anmelden.
Die Textilfabrik wurde in den letzten 3 Jahren Schauplatz von zahlreichen Zwischennutzungen in Form von Workshops, Ausstellungen, Vorträgen und künstlerischen Interventionen. Besonders hervorzuheben sind die Eröffnung des Wald4Festivals, Arts of Change, Tag der offenen Ateliers, die Kooperation mit living rooms, die Kooperation mit der Universität Wien - Institut für Raumforschung und Raumordnung, dem Umweltbundesamt, sowie ORTE - Architekturnetzwerk Niederösterreich.
Hier kannst du alle Eventformate für den Sommer einsehen. Bitte beachte, dass für die Eventformate eine Anmeldung erwünscht ist. Bitte gib uns früh genug Bescheid.
Die Finanzierung von Wohnraum ist ein wichtiges, aber auch heikles Thema. Deshalb setzen wir auf Alternativfinanzierung sowie die Einbindung von Expert:innen. Im Rahmen der Wohn- und Kennenlernevents wird uns Christoph Kirchberger vom Wohnstrudel, einem gemeinnützigen Baugruppen Wohnprojekt in NÖ/Schönau, unterstützen. Er wird beim Kick-off der Wohn- und Kennenlernevents einen Impulsvortag zu seiner Erfahrung im Wohnstrudel und Alternativfinanzierung von gemeinschaftlichen Wohnprojekten liefern. In weiterer Folge wird Christoph uns auch unterstützend begleiten.
Generell lehnt sich die Textilfabrik an das HabiTAT Finanzierungsmodell an.
Ziel der Wohn- und Kennenlernevents ist einen angenehmen Raum des Austausches zu bieten und offen über Wohnwünsche zu sprechen. Neben den interaktiven Formaten runden künstlerische Rahmenaktivitäten, die sich mit den Themen Wohnen, Wohnumgebung sowie Wohnwünsche beschäftigen, die Events ab.
Zusätzlich werden zu den Events punktuell Expert:innen eingeladen, die Erfahrungen zum Thema gemeinschaftlichen Wohnen, Textiles Erbe sowie Alternativfinanzierung mit uns teilen.
Hier geht es zu den Events und Anmeldungen.
Während den Wohn- und Kennenlernevents werden Foto- und Videoaufnahmen erstellt und gegebenenfalls auf sozialen Medien geteilt. Bitte gib uns vorab Bescheid, sollte dies unerwünscht sein.
Die Textilfabrik kann während den Events besucht und besichtigt werden. Bitte um Anmeldung über die Eventseite. Sollte vertieftes und ernst gemeintes Interesse deinerseits bestehen, können wir auch gezielt einen individuellen Besichtigungs- und Austauschtermin vereinbaren. Bitte dazu ein Mail an info@dietextilfabrik.at schicken.
In der ersten Phase gibt es über den Sommer 2025 verteilt Wohn- und Kennenlernevents. Hier die Liste der angebotenen Eventformate mit der Bitte um Anmeldung. Mit dem Abschluss der Eventformate wird mit einer Kleingruppe, die konkret in der Textilfabrik wohnen möchte, vertiefend an einer Umsetzung der Wohnvision gearbeitet. Dabei werden planerische, baurechtliche, rechtliche Themen sowie die Finanzierbarkeit des gemeinschaftlichen Wohnprojekts ausgelotet.
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